Bosper Somnis

geweihter Ritter im Orden des Heiligen Golgari

Description:
Bio:

Bosper Somnis (vor der Weihe noch Bosper Hufschmitt)

Mit 1,96m ragt er vor dir auf, gleich einem schwarzen Pfeiler. Trotz seiner Größe ist er mehr drahtig als derbe muskolös, mit seiner allgegenwärtigen schwarzen Rüstung, den schulterlangen schwarzen Haaren (natürlich in einem Pferdeschwanz gebändigt) samt pechschwarzen Kriegerbart und seinen nebelgrauen Augen bietet er doch für die meisten ein respekteinflößender Anblick.

Alleine das schwarze Halbrad und die silbernen Schwingen, welche gestickt seinen Wappenrock schmücken, weisen ihn als Ritter Golgaris aus, einem schweigsamen Krieger Borons. Mit seinem treuen Rabenschnabel an der Seite und dem Klappspaten stehts am Rücken geschnallt ist er stets bereit, seinem Vorbild – dem heiligen Khalid al-Ghunar – nachzueifern. Ist man mit Bosper auf Reisen, wird man ihn seltenst wecken müssen, da er seine Gefährten stets schon wach erwartet (auch wenn er diese Zeit mit der Meditation über die Träume der vergangenen Nacht verbringt).
Doch kaum jemand vermag zu sagen, welch finsteren Visionen ihn in den Nächten plagen…

Ausrüstung

Neben den schon genannten Dingen trägt er neben einem Kriegsbeil – schließlich weiß man nie wann der Rabenschnabel mal versagen sollte – nur das nötigste in seinem Rucksack mit sich: geheilgte Graberde aus Punin, Flaschen mit Salböl und Lotoswein, sowie etwas Weihrauch und das Schwarze Buch, den Kanon der Golgariten. Es gelüstet ihm nicht nach mehr, dem übermäßigen Eigenbesitz schwor er schon Jahre zuvor ab.

Leben

Vor etwa 23 Götterläufen wurde er zum Tage des Totenfestes (dem ersten Tage im Boronmond, etwa ein Zeichen?) als jüngerer von zwei Söhnen des Gero Hufschmitts, eines Grobschmiedes, in einem kleinen Dorf nahe Ferdok geboren.
Etwa 6 Götterläufe später erkrankten Bosper und sein älterer Bruder Alrik an einer schweren Krankheit, von der sie keiner zu heilen vermochte weshalb die Jungen dem nächsten Borontempel übergeben wurden – damit sie zumindest keines schmerzhaften Todes sterben mussten. Noch am selben Tag verstarb Alrik. Der kleine Bosper begann darauf ein scheinbar endloses Gebet an Boron, bis er vor Erschöpfung einschlief. Im Traum erschienen ihm zwei silberne, riesenhafte Vögel – Raben wie er später wusste. Als er erwachte linderte sich sein Leiden, und keine Woche darauf war er genesen.
Erfüllt von den vielfältigen Eindrücken aus dem Tempel bat er, zu einem Diener Borons zu werden, auch wenn dies gegen den Wunsch seines Vaters stand – der darauf bestand dass sein nun einziger Sohn eines Tages die Schmiede übernahm.
So zerstritt er sich mit dem alten Gero und begann seine Ausbildung zum Geweihten und Ritter im Kloster Krähenwacht im nahen Koschgebirge…
Heute zieht er hinaus in die Welt, um Teile eines zerstörten Artefakts, dem “Stab des Vergessens” der Boronkirche, ausfindig zu machen. Wie er zu dieser ungewöhnlichen Queste gehört allerdings nicht hier hin.
Momentan ziehen ihn seine Nachforschungen gen Süden, in Richtung der Gorischen Wüste…

Bosper Somnis

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